Die ältesten ausgestellten Puppen und Teddy-Bären sind über 200 Jahre alt, dazu auch einige Spielzeugsoldaten in Uniformen aus dem 1. und 2. Weltkrieg und eine Vielzahl von Fächern in großen Regalen mit Spielzeugen aus den sozialistischen Zeiten – das ist nur ein kleiner Teil der insgesamt 20.000 Exponate im Spielzeugmuseum Peenemünde.
Sein Eigentümer, Erhard Diller, ist Anfang 1990er Jahre aus Thüringen nach Peenemünde gekommen. Dort hat er über viele Jahre in einer Spielzeugfabrik gearbeitet. Thüringen ist eine Region, die durch die Spielzeugproduktion weltweit bekannt geworden ist.
Spielzeuge bedeuten für ihn nicht nur Arbeit, sondern sind zugleich auch sein Hobby. Er sammelte sie schon in jungen Jahren. Zuerst als Souvenirs, die an seine Kindheit erinnerten, später als weitere Exponate in seiner privaten Kollektion.
Gemeinsam mit seinem Freund Herbert König kam er auf die Idee, ein Spielzeugmuseum zu gründen.
„Wir wollten einen Kontrast zur Landschaft von Peenemünde schaffen, wo im Vordergrund das historische Museum steht, das vor allem durch den 2. Weltkrieg geprägt ist“, erzählt Erhard Diller.
Die Arche Noah aus Spielzeugen
Dieser Ort ist nicht nur ein ganz normales Museum mit einer riesigen Kollektion.
„Unheimlich ist die Symbolik der einzelnen Ausstellungen“ - betont Tomasz Ulewiński aus Stettin, der dieses Museum besichtigt. „Einige zeigen uns, wie die offizielle nazistische oder auch kommunistische Doktrin den Kindern anhand dieser anscheinend harmlosen Spielzeuge eingeprägt wurde.“
Aus diesem Grund wurden in einem Saal die Puppen in den Uniformen der Hitlerjugend zur Schau gestellt sind, in einem anderen sind die Teddy-Bären als kommunistische Freie Deutsche Jugend ausgestellt. Es gibt auch Kinderbücher, in denen die Grausamkeit jener Epoche auf humoristische, oder sogar märchenhafte Art dargestellt wird.
„Mir gefallen vor allem die Visionen, die einer der beiden Museumseigentümer (Herbert König) künstlerisch gestaltet tat. Schlachtfeld, Soldaten, Panzer und im Hintergrund der gekreuzigte Christus“, sagt Elżbieta, eine Besucherin. „In einem anderen Saal habe ich eine Ausstellung gesehen, die an die Arche Noah erinnert. Nur, dass diese sich aus Tieren und Figürchen zusammensetzt, die früher als Spielzeuge dienten.“
Die Besucher erkennen ihre alten Spielzeuge wieder
Nicht alle Räume sind so pathetisch. In der Vorhalle gehen wir an Schaukästen mit Tausenden von kleinen Spielzeugen vorbei. Bei diesen Ausstellungsstücken verweilen die Besucher am längsten.
„Hier befinden sich Gegenstände, mit denen die Kinder vor 20, 30 oder 40 Jahren gespielt haben“, erzählt Erhard Diller. „Viele Personen gehen an diesen Schaukästen langsam vorbei, um sich die Exponate mit großer Aufmerksamkeit anzuschauen. Plötzlich bricht jemand in Lachen aus, manchmal treten jemandem Tränen in die Augen und man hört dann: „Mit so einem Hündchen oder solchen Karten hab ich bei Oma gespielt“, „genau solches Figürchen hatte meine Freundin”, „von einer solchen Schatulle habe ich als Kind geträumt”.
„Es bereitet uns immer viel Freude, wenn sich unsere Gäste in die Zeiten der sorgenlosen Kindheit versetzen zu lassen“, erzählt unser Gesprächspartner. „Auf einmal kommen alle Erinnerungen an die Sommerferien, Spiele auf dem Hof, an die Freundin, mit der man die gleiche Schulbank gedrückt hat, zurück.“
Unterricht nach altem Stil, wie vor 100 Jahren
In einem Saal wurde ein Unterrichtsraum eingerichtet. Alles erinnert an einen Klassenraum Anfang des 20. Jahrhunderts. Hier sieht man einzelnen Bänke, Schultafeln, Modelle von Wirbeltieren und Mensch oder einen Lehrer mit dem Zeigestock in der Hand.
„Während der Sommerferien besucht uns Freundin, die einen Schauunterricht nach altem Stil wie vor 100 Jahren vorführt“, sagt Erhard Diller. „ Zuerst kommen Kinder, ihre Eltern gucken nur zu. Oft möchten auch sie am nächsten Tag einmal auf der Schulbank sitzen.
Die neueste Idee der Museumeigentümer ist ein Saal, in dem die Erzeugnisse, die Werbung und das Industrie-Design aus DDR-Zeiten ausgestellt werden.
Die Öffnungszeiten des Museums und Eintrittspreise sind in der multimedialen Präsentation zu finden.
[] Najczęściej czytane
|
Dzięki serwisowi mobi.swinoujscie.pl na ekranach telefonów komórkowych można przeglądać bezpośredni obraz z kamer przedstawiających sytuację na świnoujskich przeprawach promowych. Usługa będzie z pewnością bardzo pomocna dla podróżujących. Dostęp do portalu miejskiego w komórce jest bezpłatny. Jedyna opłata związana jest z kosztem połączenia i uzależniona jest od operatora. |
|
Wiosenny numer bezpłatnej „Gazety turystycznej Świnoujście”, który w pierwszych dniach kwietnia dotarł do rąk czytelników jest dostępny w wersji on line. Tradycyjne papierowe wydanie trafiło już do miejscowości turystycznych wysp Uznam i Wolin od Międzywodzia po Peenemuende. Ponieważ przygotowano ją także dla odbiorców niemieckojęzycznych jest szeroko dystrybuowana za zachodnią granicą. 25 tysięczny nakład pierwszego tegorocznego wydania rozchodzi się w mgnieniu oka. |
|
Zaczynamy od zupy myśliwskiej. Gotowana na szynce z dzika. Nie brakuje w niej jarzyn (marchew, seler, por, cebula, ziemniaki). Wszystkich przypraw zdradzić nie możemy. Szef kuchni w tajemnicy jednak podpowiada, że zupa myśliwska bez owocu jałowca nie ma sensu. To on nadaje charakterystyczny leśny posmak. Jest idealny od dziczyzny. Na drugie danie proponujemy polędwicę wieprzową na kurkowej pierzynce. |
|
Około 30 km ścieżek rowerowych tylko w samym Świnoujściu, kolejnych 150 km na wyciągnięcie ręki po niemieckiej stronie granicy, a do tego kilkaset kilometrów oznakowanych szlaków rowerowych w najbliższym regionie – Uznam i Wolin w pełni zasługują na miano rowerowych wysp. Dziś zachęcamy do rowerowej eskapady na południe Uznamu, do dawnej rybackiej osady Kamminke. Wyruszamy na nią ze Sławkiem Putresza, miłośnikiem rowerowych rajdów na orientację. |
[] Najnowsze komentarze