Ratmitglieder fordern Abänderung des Bauprojekts der Nord-Stream-Pipeline

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Die Ratmitglieder behaupten, dass die aktuellen Baupläne und die künftige Nutzung der Nord-Stream-Pipline sich negativ auf das Hafenwesen in Swinemünde und das künftige Terminal LNG auswirken werden, denn es gibt Einschränkungen zum maximalen Tiefgang der Schiffen, die den Hafen anlaufen.
- Wir wollen, dass das Konsortium Nord Stream AG den Teil des Bauplans abändert, der den sicheren Zugang zum Hafen Swinemünde für die Schiffe mit dem maximalen Tiefgang von über 15 m betrifft – erklären die Ratmitglieder. – Das aktuell realisierte Projekt beeinträchtigt die wirtschaftliche Situation der Region, weil es die Konkurrenzfähigkeit und die Entwicklung dieser Region einschränkt.

Nord-Stream-Pipeline

Hallo Freunde in Polen und Deutschland,
was wollt ihr eigentlich mit diesem Beitrag bezwecken?
Die Pommersche Bucht hat in dem schiffbaren Bereich überall minimal 20 m Wasser über Grund. Schaut mal in die Seekarten der Pommerschen Bucht.
Ihr wollt einen Gashafen für Flüssiggas direkt vor euerem Strand bauen, was sogar bei euch auf Widerstand stößt.
Diese Rohrtrasse berührt nicht einmal euer Hoheitsgebiet, also bitte reiht euch nicht in politische Ränke von irgend welchen Hartlinern ein.
Ich bin für ein gut nachbarschaftliches und freundliches Zusammenleben.
Euer Rollerheinz

Antwort aus Polen

Hallo Herr Rollerheinz!

Ich bin aus Polen. Aus der Dokumentation Nord Stream (http://www.nord-stream.com/uploads/media/Nord_Stream_Route_Status_POLISH... - siehe Seite 19) folgt nicht, dass die Tiefe der Ostsee im Schnittpunkt der Rohrtrasse mit der Seeschifffahrtsstraße zu den Häfen Szczecin-Swinoujscie 20 m beträgt, sondern zwischen 13 und 18 m. Jedoch niemand weiß genau, wo die Rohrleitung verlaufen wird. Wenn im Schnittpunkt die Tiefe 14,5 m beträge, dann ergäbe sich nur 11 m für die Schiffe (14,5 minus Durchmesser der Röhre von 1,2 m minus 2 m sog. "Reserve"). Tiefgang von Flüssiggastankern beträgt 12,5 m und diese Schiffe könnten einfach die Röhre berühren. Das ist natürlich ein Extremfall, den einige Politiker in Polen betonen und die Ratmitglieder in Swinoujscie überzeugen. Fachmänner aus dem Meeresamt in Szczecin sehen darin keine Gefahr. Vielleicht stehen den Fachmännern mehr Informationen zur Verfügung als den üblichen Bürgern. Die einfachen Leute haben aber keinen Zugang zu den präzisen Informationen bezüglich der Pipeline-Verlaufs. Ich bin auch für freundliches nachbarschaftliches Zusammenleben. Wenn es wirklich keine Gefahr gibt und sich keine Einschränkungen für das Hafenwesen Swinoujscie ergeben werden, hoffe ich, das die entsprechenden Politiker das auch zusehen werden. Man sollte nichts ohne realen Grund verhindern.

AlSl

Hier gibt es ausführliche

Hier gibt es ausführliche Informationen zu der Fahrwassertiefe:
http://www.bsh.de/de/Meeresnutzung/Wirtschaft/Rohrleitungen/Nord_Stream_...

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Titel Autor Datum
Halla Nordfjörd Anonim 4 Feb 2012 - 19:29
hm Anonim 5 Jan 2012 - 04:31
bardzo dobrze Anonim 9 Dez 2011 - 00:33
i oczywiscie swinoujscie spi... Anonim 6 Nov 2011 - 18:34
no faktycznie... Anonim 29 Okt 2011 - 22:26
i w sumie dość rzadki... Anonim 27 Okt 2011 - 19:11

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