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Die ersten Meter des Tunnels zwischen den Inseln Usedom und Wollin sind bereits ausgebohrt worden. Die TBM (Tunnelbohrmaschine) hat die Startwand durchbrochen und wird in wenigen Tagen mit dem Bohren im Boden beginnen. Damit ist die Startphase praktisch abgeschlossen. Dies war einer der wichtigsten Momente seit Inbetriebnahme der Bohrmaschine.

Derzeit durchbohrt die von den Einwohnern „Insulanerin“ genannte Maschine, Zentimeter für Zentimeter mehrere Meter unter der Erde auf die andere Seite des Flusses Swine. Der Riesenbohrer bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von ca. 6 cm pro Minute. Ingenieure versichern, dass die Maschine jeden Tag 10-12 Meter Tunnel bohren kann. Gleichzeitig wird eine Tunnelverkleidung aus Beton installiert. Es wurden bereits mehr als 12 Betonringe montiert. Letztendlich sollen es 800 sein. In einer Anlage, die neben der Startkammer gebaut wurde, werden die Betonringe erstellt. Die Breite des einen darf sich nicht um mehr als 0,5 Millimeter vom anderen unterscheiden. Die Beton-Ummantelung wird später mit speziellen Stahlkonstruktionen verstärkt. Bisher läuft alles nach Plan. Die Bohrzeit beträgt ca. sechs Monate. Die TBM arbeitet sieben Tage die Woche rund um die Uhr. Die Arbeiter haben auch keinen Moment zum Ausruhen. Sie arbeiten am Bau der Auslasskammer auf der Insel Wollin und am Umbau der gesamten technischen Infrastruktur.

Foto: Piotr Flisiak

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