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rafa koralowa

Krabben, Hummer, Seepferdchen – im Museum der Hochseefischerei wartet eine neue Ausstellung auf die Besucher. Am 18. Mai wird dort eine Schau mit einem Korallenriff eröffnet. Das wird die einzige Ausstellung dieser Art in Westpommern sein. Im Museum kann man die ganze Schönheit der Unterwasserwelt der Ozeane sehen. In speziell beleuchteten Aquarien schwimmen innerhalb des Korallenriffs viele exotische Fischarten, die in Küstengewässern von Malaysia, Australien, Sri Lanka und Hawaii beheimatet sind.

„Mankannhier Krabben, Garnelen, Hummer, Muscheln, Seesterne und viele andere interessante Exemplare sehen. Ein Teil der dreizehn Aquarien haben wir so platziert, damit sie von kleinen Kindern beobachtet werden können“, sagt Adam Izotow, Projektant und Gründer der Ausstellung.

Barbara Adamczewska, Direktorin des Museums, freut sich ĂĽber die neue Exposition. Schon lange habe sie daran gedacht, die Meereswelt hierher zu holen.

„Bislang lag es am Geld. Jetzt hatte sich die Möglichkeit ergeben, da haben wir sie genutzt“, sagt die Museumschefin.

Die Erarbeitung der Ausstellung war nicht einfach. Izotow habe daran mehrere Monate gearbeitet.

„Die Mühe hat sich aber gelohnt“, meint er. „Die Aufrechterhaltung eines lebenden Korallenriffs ist nicht einfach und erfordert viel mehr Aufwand als bei Fischen. Schwierig ist vor allem die Akklimatisierung. Ich musste sogar mehrere Stunden am Tag dafür opfern, um die Tiere an eine neue Umgebung zu gewöhnen. Man muss alles überwachen. Selbst die Aufbereitung des Wassers erfordert viel Zeit, sie muss richtig verarbeitet sein. Ich würde behaupten, dass dies die unter dem technischen Aspekt modernste Ausstellung ist“, sagt Izotow.

Das Geschehen in den Aquarien wird von Computern ĂĽberwacht. Die Aufsicht soll den Lebenserhalt der Korallenriffe unterstĂĽtzen. Der Ausstellungsleiter kĂĽndigt an, dass bald auf die Besucher des Museums
eine weitere Attraktion warten wird – ein Aquarium mit Haien.

Das Museum befindet sich im alten Rathaus am Hafen.
Ă–ffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 9 bis 17 Uhr.

Quelle: Ostsee Zeitung

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