Sehensw├╝rdigkeiten

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Sehr altes Dorf mit einer gotischen Kirche, 15. Jh., Altar aus dieser Zeit und Kanzel aus dem 17. Jh. Im Pfarrhaus soll der schwedische K├Ânig Gustav Adolf II. w├Ąhrend des 30j├Ąhrigen Krieges im Juli 1630 nach seiner Landung auf Usedom (damals geh├Ârte der Ort noch zur Insel) einige N├Ąchte ├╝bernachtet haben.

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Ist das sehenswert? Die ÔÇô inklusive ÔÇ×NaseÔÇť ÔÇô nur 9,5 km lange Grenze auf Usedom zwischen der Stadt ┼Üwinouj┼Ťcie und dem deutschen Teil der Insel. Ein sich aufl├Âsendes Dokument staatlichen Bed├╝rfnisses nach Abgrenzung. Der Zaun am Ostseestrand im Norden ist verschwunden. Der sich anschlie├čende 20 m breite sandige Kontrollstreifen braucht noch Zeit zum Zuwachsen.

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Nicht in ┼Üwinouj┼Ťcie und doch dazu geh├Ârig. Auf dem Golm, dem fr├╝heren ÔÇ×Hausberg der Swinem├╝nderÔÇť liegen die meisten Toten des Bombenangriffs vom 12. M├Ąrz 1945 ÔÇô auf deutscher Seite der Grenze. Eine w├╝rdevolle Ruhest├Ątte. Wer von dem 69 Meter hohen Berg - die 23.000 meist deutschen Toten hinter sich wissend - auf die lebendige polnische Stadt schaut, sp├╝rt die Symbolkraft des Ortes.

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Die beiden Molen wurden in den Jahren 1818 bis 1823 erbaut und sind ein Zeugnis seinerzeitiger Ingenieurbaukunst. Die Steine wurden zum Teil durch die Abtragung der Findlinge des 20 km westlich vor Koserow gelegenen Vineta-Riffs gewonnen, das seither verschwunden ist. Die Molen ragten zur Zeit ihrer Erbauung 1020 Meter (Westmole) bzw. 1372 Meter (Ostmole) ins Meer.

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Die Festung Swinem├╝nde umfasste im Wesentlichen vier gro├če Forts, von denen drei noch existieren. (Das gr├Â├čte, das Hauptfort auf Wolliner Seite, musste in den 1970er Jahren dem Bau des Handelshafens weichen.) Urspr├╝nglich ihm gegen├╝ber auf Usedomer Seite das baulich interessante Fort ÔÇ×EngelsburgÔÇť (Fort Anio┼éa).

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