Irrt sich derjenige, der denkt, dass am Meer alles nur flach ist. Die Insel Usedom ist von dem Inlandeis geformt worden, das viel Material aus Skandinavien mit sich gebracht hat. Daher gibt es hier sowohl Flachländer als auch wellenförmige Moränenhügel, Steilufer und Kliffs. An vielen Stellen entstanden natürliche Aussichtspunkte. Das Naturwerk wurde von den Menschen ergänzt, die hohe Bauwerke errichtet haben, von denen man das malerische Panorama dieser Umgebung bewundern kann. Der Blick auf Swinemünde aus anderer Perspektive ist wirklich sehenswert.
Das Seezeichen „Mühlenbake“ auf der Westmole wurde in den 1870er Jahren errichtet. Heute ist es das Wahrzeichen von Świnoujście schlechthin und wird oft als Logo verwendet. Ein Spaziergang zur Mühlenbake ist für einen Urlauber an der Swinemündung ein Muss.
Die stattliche evangelische Kirche im neogotischen Stil wurde im Jahre 1906 geweiht, finanziert weitgehend aus Mitteln einer privaten Stiftung. Am 12. März 1945 wurde das Kirchenschiff beschädigt und später abgetragen. Im Turm befinden sich heute eine Aussichtsplattform.
Hier befindet man sich an dem Ort, an dem ab 1740 der erste Hafen entstand. Das heute nach einem König Polens aus dem schwedischen Haus Wasa benannte frühere Bollwerk bietet einen interessanten Blick auf die Hafenstadt Świnoujście – mit Anlegestellen von Ausflugsschiffen, den zwei Anlegern der Stadtfähre, dem Liegeplatz der Hafenschlepper und Lotsenboote und einem Hafenbecken als Standort der 8.
Erbaut 1857, umgebaut 1900, mit 65 Meter Gebäudehöhe – Leuchtfeuer 68 m ü. NN - der höchste Leuchtturm an der Ostseeküste. Glied einer langen Kette von Leuchtfeuern an der deutschen und polnischen Küstenbereich. 303 Stufen führen zur Aussichtsplattform.
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