Ihre Beunruhigung wegen des Vorhabens haben in zwei gleichlautenden Beschlüssen die Stadtvertretungen von Swinemünde und Misdroy ausgedrückt. Sie sprachen ihr Unbehagen über mangelnde Informationen aus und unterstützten nachdrücklich die Bemühungen des Warschauer Umweltministeriums um mehr Aufklärung. Damit widmeten sich die Abgeordneten einem Thema, das auf deutscher Seite bereits seit vielen Monaten Schlagzeilen macht.
Der dänische Investor Dong Energy beabsichtigt mit Unterstützung der Regierung des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern, nahe dem Seebad Lubmin am Greifswalder Bodden, Luftlinie etwa 50 Kilometer von der Swinemündung entfernt, ein Steinkohlekraftwerk mit 1850 Megawatt Leistung zu errichten. Dagegen regt sich vor Ort heftiger Widerstand, sowohl von Umweltschützern als auch von Vertretern der Tourismusbranche. Vier Bürgerinitiativen gegen das Vorhaben entstanden, darunter auf den Inseln Rügen und Usedom. Eine Allianz bündelt diese Initiativen.
Die Kritik an dem Steinkohlekraftwerk ist in zwei Schlagworten zusammen zu fassen. Zum falschen Zeitpunkt und am falschen Ort. Angesichts der weltweiten Debatte um Kohlendioxidausstoß und Klimawandel unzeitgemäß und wegen befürchteter Schäden für den Tourismus auf den Inseln Rügen und Usedom-Wollin in seiner Lage mitten in dieser Region an der Pommerschen Bucht an einem ungeeigneten Platz. Auf deutscher Seite geht der Streit quer durch die politischen Parteien. Der einflussreiche Tourismusverband Insel Usedom geriet an den Rand der Spaltung, der langjährige Vorsitzende trat zurück.
Wolfgang Abraham
[] neueste Kommentare
| Titel | Autor | Datum |
|---|---|---|
| Hallo, vielleicht | anonymous | 25 Aug 2010 - 17:48 |
| mückenplage | anonymous | 25 Aug 2010 - 11:33 |
| Mücken auf Usedom | anonymous | 22 Aug 2010 - 10:27 |
| Nie warto, bałagan, chwasty. | anonymous | 18 Aug 2010 - 21:12 |
| keine beschwerden? | anonymous | 16 Aug 2010 - 09:48 |
| keine beschwerden? | anonymous | 16 Aug 2010 - 09:46 |
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Am Sonntag den 2. August ist es wieder so weit. Die 1. polnische Fußball Liga startet für die Insulaner mit einem Heimspiel in die Herbstrunde. Die Spieler von Flota Swinoujscie treten in einer aufgefrischten Aufstellung gegen Motor Lublin an. Nach den üblichen Wechsel der Spieler vor der Saison kann sich Flota mit ein Paar interessanten Neuzugängen schmücken. |
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Ihre Beunruhigung wegen des Vorhabens haben in zwei gleichlautenden Beschlüssen die Stadtvertretungen von Swinemünde und Misdroy ausgedrückt. Sie sprachen ihr Unbehagen über mangelnde Informationen aus und unterstützten nachdrücklich die Bemühungen des Warschauer Umweltministeriums um mehr Aufklärung. |
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Sein Tod wird viele Personen auf beiden Seiten der Grenze traurig stimmen. Paweł Dodek, Sportler, Journalist und langjähriger Vorsitzender des Swinemünder Laufclubs "Jogging" ist am Donnerstag bei einem Unfall auf der Nationalstraße 3 ums Leben gekommen. Als er mit seinem Fahrrad von einem Wettkampf in Misdroy nach Swinemünde zurückkehrte, rammte ihn ein Auto. Seine Verletzungen waren tödlich. |
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Es war seinerzeit bemerkenswert, wie wenig der EU-Beitritt Polens im Jahre 2004 auf der Insel Usedom veränderte. Erstaunlich ist hingegen, was für eine große Bedeutung das mit dem Schengen-Abkommen verbundene Verschwinden der Grenzkontrollen für die deutsch-polnische Grenzregion an der Ostseeküste hat. |
Very interesting information.
Very interesting information.
Kraftwerk Lubmin mit australischer Kohle
www.solarrapid.eu
Obwohl wir Spezialisten sind in erneutbare Energien, gibt es mindestens 10 nicht beantwortete Fragen an die Regierung in Warschau und Stockholm. Gleiches kann man in Berlin und Schwerin feststellen. Es ist bittere Erfahrung, dass wohl auch alle Regierungen rund um die Ostsee ihren eingelaufenen Pfad weiterverfolgen, nur den massivsten Großkonzernen Rechnung zu tragen.
Deswegen mein Appell, hinterlassen Sie eine kurze Nachricht der Kooperation.
Gute Nachbarschaft
Sehr geehrte Damen und Herren und ihr die üblen Zeitgenossen,
wenn in Polen Bedenken gegen ein Kohlekraftwerk bestehen, dann kann ich es gut verstehen.
Als in Komotau in der CSSR Kohlekraftwerke betrieben wurden begann im Erzgebirge das Baumsterben, gab es bis nach Skandinavien ökologische Schäden.
Wer sich hier über die Nachbarn aufregt ist nicht für oder gegen das Kohlekraftwerk in Lubmin, er ist gegen unsere polnischen Nachbarn.
Ich bin für ein gutes Miteinander und für das verschwinden der Grenzen in den Köpfen!
So sehe ich das.
Gruß Rollerheinz
Steinkohlekraftwerk, Flüssiggasterminal, Salmonellen, ...
Sehen wir es positiv. Allmählich beginnen wir grenzübergreifend und offen miteinander zu diskutieren. Das Steinkohlekraftwerk ist nicht nur „deutsch“ und das Flüssiggasterminal nicht nur „polnisch“ . Beides soll in der Pommerschen Bucht entstehen. Das ist unsere gemeinsame Region. Für beide Vorhaben gibt es auf beiden Seiten Befürworter und Gegner. Nur die Salmonellen will keiner. Aber ebenso wie Schadstoffe in der Luft, erwärmtes oder verschmutztes Wasser kennen Krankheitserreger keine Grenze. Wir haben auf beiden Seiten der verschwindenden Grenze das Recht auf umfassende Information. Und die Pflicht.
Es hätte sich gehört, dass der Kraftwerksinvestor DONG Energy die polnischen Anrainer der Region von sich aus informiert hätte – möglichst auf Polnisch. Ebenso der Gashafeninvestor PGNiG die deutschen Nachbarn – das dann auf Deutsch. So sollte der künftige Umgang miteinander aussehen.
Deshalb ein Dank an die Swinemünder Initiatoren der Rada-Sitzung am Mittwoch. Sie haben deutsche und polnische Vertreter der Region Usedom-Wollin an einen Tisch gebracht und zum Salmonellen-Thema offen diskutiert. Ich hätte nicht gedacht, dass die tückischen Biester einmal zu etwas gut sind.
Wolfgang Abraham
Aufreger
Hallo anonymus,
worüber regst Du Dich auf?
Mal sehen, wie es bei Dir aussieht, wenn unsere Nachbarn ihren Gashafen bauen und die schöne Sicht nach Misdroj verschandeln. Dass sich einige unserer Nachbarn als Betroffene eines Kohlekraftwerks zu Wort melden, ist deren gutes Recht. Das bringt die EU mit sich und im Übrigen ist Swinemünde nicht viel weiter von Lubmin entfernt wie Ahlbeck.
Ach, so, natürlich kommt auch bei unseren Nachbarn der Strom aus der Steckdose :-), bei manchen auch aus Baktterien.
Späßle gemacht.
Kraftwerk
Über was regen sich unsere Nachbarn noch auf. Erst Fkk und nun das geplante Kraftwerk.Fragen wir woher ihr Strom kommt bzw. wohin treiben die Bakterien?
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