Swinemünder fordern endlich wieder Grenzöffnung auf Usedom

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Befürworter der Grenzöffnung gründen Initiative auf Facebook. Geplant sind Proteste am Freitag an der Grenze, denn die Swinemünder wollen wieder in Deutschland arbeiten. Einwohner von Grenzstädten sind zunehmend unzufrieden über die langwierige Grenzschließung. Auf Facebook wurde eine Gruppe „Wpuśćcie nas do pracy – Wpuśćcie nas do domu“ (Lasst uns arbeiten – Lasst uns nach Hause) gegründet, die am Freitag (24.04.) um 19.00 Uhr einen Protest an den Grenzübergängen organisiert.

Es werden auch Petitionsunterschriften an die Regierung und den Präsidenten Polens gesammelt. Die Initiatoren der Kampagne fordern die Abschaffung der Quarantäne für grenzüberschreitende Arbeitnehmer, die Öffnung weiterer Grenzübergänge, die Ermöglichung des grenzüberschreitenden Warentransfers ohne Grenzüberschreitung und die Angabe eines bestimmten Datums für die geplante Grenzöffnung. Es ist noch nicht bekannt, ob es in Swinemünde zu Protesten kommen wird. Die Diskussion zu diesem Thema dauert noch an und die Situation ändert sich von Tag zu Tag.

„Seit der Schließung der Grenzen, sind viele Menschen in Grenzgebieten mit einer sehr schwierigen Situation konfrontiert. Viele grenzüberschreitende Arbeitnehmer mussten auswandern, aber nicht jeder kann sich diesen Schritt leisten. Viele Arbeiter haben ihren Arbeitsplatz verloren oder werden von der Arbeitslosigkeit betroffen sein. Dies sind Probleme von Menschen, die jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit die Grenze überqueren, aber auch von Menschen, die einen Arzt aufsuchen oder Medikamente erhalten möchten. Das sind auch Schüler, die in Deutschland die Schulen besuchen“, schreiben die Aktionsinitiatoren auf Facebook.

Die Swinemünder sind in dieser Angelegenheit geteilt. Diejenigen, die in Deutschland gearbeitet haben, befürworten nachdrücklich die Öffnung der Grenzen. Sie werden von einer großen Gruppe der Inselbewohner unterstützt.

„Es gibt keinen Grund, dass die Grenze geschlossen bleibt. Es gibt keine erhöhte Präsenz von Corona-Virus gleich hinter dem Grenzübergang, insbesondere in Swinemünde, wenn die gesamte Insel Usedom durch Kontrollen auf Brücken und in Zügen von Deutschland abgeschnitten ist. Es gibt keine wirkliche Bedrohung für Grenzarbeiter!“, so Bartosz Adranowski aus Swinemünde.

Es gibt auch Einwohner, die befürchten, dass nach dem Öffnen der Grenze das Risiko einer Coronavirus-Infektion steigt. Andere fordern wiederrum die Öffnung der Grenze nicht nur für Arbeitnehmer, sondern für alle Einwohner von Swinemünde.

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