SwinemĂĽnde: Im Leuchtturm gibt es viel zu tun

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Der Swinemünder Leuchtturm wurde aufgrund des Coronavirus für Besichtigungen geschlossen. Vorerst bis zum 27. Dezember, ähnlich wie Kinos, Theater, Museen oder die Swinemünder Festungsanlagen. Wie geht es weiter? Dies ist noch nicht bekannt. Im Leuchtturm gibt es viel zu tun. Zwei Frauen namens Basia, die normalerweise täglich Touristen bedienen, haben alle Hände voll zu tun. Es ist nämlich Zeit für Aufräumarbeiten. Und zum Aufräumen ist sehr viel. Jede Schublade und jeder Schrank muss sorgfältig geprüft werden.

„Der Leuchtturm wird von so vielen Touristen besucht, dass nie Zeit für allgemeine Reinigung war. Jetzt ist die Zeit dafür. Wir sehen alle alten Dokumente durch, ordnen sie, schauen was noch zu gebrauchen ist und was nicht mehr. Wir waren uns dessen nicht bewusst, dass es so viel geworden ist. Wir haben bereits mehrere Müllsäcke weggeworfen. Später fangen wir mit dem Inventar an. Wir langweilen uns überhaupt nicht“ , sagt Basia Kwiatkowska.

Obwohl der Leuchtturm nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist, passiert immer wieder, dass ein Besucher an die Tür klopft, der aus mehreren Dutzend Metern Entfernung das Panorama von Swinemünde sehen möchte. Basia Jurewicz gab zu, dass im Herbst der Mangel an deutschen Besuchern zu sehen ist.

Im September und Oktober gab es immer zahlreiche Touristen aus Deutschland. Jetzt wissen wir nicht, wie es weiter geht, wenn der Leuchtturm erneut für Besichtigungen eröffnet wird“, sagt B. Jurewicz.

Der Swinemünder Leuchtturm - der höchste Leuchtturm in Polen und einer der höchsten der Welt. Er wurde 1857 in Betrieb genommen. Damals diente er als Lichtquelle mit einer leistungsstarken Lampe aus vier dicken Dochten, die mit Rapsöl gespeist wurden. Heute ist das Licht des Leuchtturms aus über 40 Kilometern Entfernung zu sehen. Der Turm selbst, ist 64,8 m hoch. Es gibt über 300 Treppen, die auf die Spitze führen. Das besteigen erfolgt gegen den Uhrzeigersinn. Der Swinemünder Leuchtturm zeigt als einziger auf der Welt, die Richtung anhand von zwei Farben an. An der Ostsee ist weißes Licht zu sehen und am Stettiner Haff rotes Licht. Heute spielt der Swinemünder Leuchtturm vorwiegend eine touristische Rolle. Es ist fast vollständig automatisiert und mit Geräten der neuesten Generation ausgestattet.

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