Stettiner am Sonntag (14.07) wegen Bombenbergung weitr├Ąumig gesperrt

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Am Sonntag soll die Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg geborgen und anschlie├čend auf einem Milit├Ąr-├ťbungsgebiet gesprengt werden. Der 750 Kilogramm schwere Sprengk├Ârper wurde zwischen Neuwarp (Nowe Warpno) und dem Kaiserkanal an der S├╝dspitze Usedoms im Stettiner Haff gefunden.

Der Landkreis Vorpommern-Greifswald hat die Sperrzeiten auf dem Stettiner Haff an diesem Wochenende wegen der Bergung einer Kriegsbombe noch einmal konkretisiert. Die Bergung der britischen 750-Kilogramm-Bombe zwischen Neuwarp (Nowe Warpno) und dem Kaiserkanal zur Ostsee soll nun am Sonntag stattfinden, erkl├Ąrte Kreissprecher Achim Froitzheim in Greifswald. Das h├Ątten die polnischen Beh├Ârden festgelegt. Urspr├╝nglich war Sonnabend als m├Âglicher Bergungstermin genannt worden.

Geplant sind erhebliche Einschr├Ąnkungen f├╝r die touristische Schifffahrt, Surfer, Fischer, Angler und Schwimmer. Auf deutscher Seite in Altwarp sei der Hafen betroffen und m├╝sse ein Wohnmobilstellplatz ger├Ąumt werden. Die Bombe liege in rund sechs Metern Tiefe am S├╝dende des Kaiserkanals unweit vom S├╝dende der Insel Usedom. Polnische Sprengstoffexperten wollen das explosive Kampfmittel auf ein Schiff der K├╝stenverteidigung laden, durch den Kanal zur Ostsee bringen und dort in einem Milit├Ąr-├ťbungsgebiet noch am Sonntag sprengen. Nach polnischen Angaben soll die Bombe zweieinhalb Meter lang sein und mehrere Zentner Sprengstoff enthalten. W├Ąhrend der Bombenbergung werde das gesamte deutsch-polnische Gebiet ├╝ber mehrere Kilometer im Durchmesser abgesperrt und kontrolliert, sagte Froitzheim.

In der Region waren 1944 und 1945 unter anderem die damals deutsche Stadt Swinem├╝nde (┼Üwinouj┼Ťcie), die f├╝r die R├╝stung wichtigen Hydrierwerke P├Âlitz (Police) sowie ein deutsches Panzerschiff im Kaiserkanal bombardiert worden. Das Stettiner Haff ist mit rund 680 Quadratkilometern etwas gr├Â├čer als der Bodensee. Seit 1945 ist es in einen deutschen und einen polnischen Abschnitt geteilt.

Quelle: Ostsee Zeitung

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