Stadt will neue Firmen in der Mulnik ansiedeln

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Die Stadt will die Grundst├╝cke im Hafenbecken Mulnik bewirtschaften und daf├╝r Unternehmern ├╝berlassen. Dabei geht es um ein Areal von 70 Hektar in der N├Ąhe der Stra├če zur F├Ąhr├╝berfahrt Karsib├│r. Die ersten Grundst├╝cke ├╝ber insgesamt 5,5 Hektar sollen schon 2016 ├╝bergeben werden. Das Gebiet wird gereinigt und abgeholzt. Es entstehen neue Zufahrtsstra├čen sowie ein Wasserund Abwassernetz.

Die Investition wird auf 32 Millionen Zloty gesch├Ątzt, 24 Millionen Zloty sollen allein EU-Mittel aus dem Fonds f├╝r die Stettiner Metropolregion, der Gemeindeverb├Ąnde um Stettin, sein.

ÔÇ×Wir wollen, dass auf dem von der Stadt vorbereiteten Grundst├╝ck Swinem├╝nder Unternehmer Firmen er├ÂffnenÔÇť, sagt die Swinem├╝nder Vizepr├Ąsidentin Barbara Michalska. ÔÇ×In der ersten Etappe werden wir zum Verpachten oder zum Verkauf ein knapp 5,5 Hektar gro├čes, in zw├Âlf Parzellen aufgeteiltes Grundst├╝ck abgebenÔÇť.

In ├ťbereinstimmung mit dem Stadtbewirtschaftungsplan wird jede der Parzellen mindestens 4000
Quadratmeter gro├č sein. Die Unternehmer m├╝ssen jedoch nicht die gesamte Immobilie kaufen oder pachten.

ÔÇ×Es kann auch nur ein Teil sein. Das ist wichtig f├╝r Kleinstunternehmen, die nicht viel Land ben├ÂtigenÔÇť,
sagt Michalska.

Kleinere Firmen k├Ânnten sich auch zusammenschlie├čen, Gruppen bilden und gemeinsam ein Grundst├╝ck pachten. Die erste Pr├Ąsentation der Wiederbelebung von Mulnik hat bereits stattgefunden.

ÔÇ×Es ist eine sehr gute IdeeÔÇť, sagt Adam Szczodry von der Firma Poltramp, die ihr Gewerbe in der N├Ąhe
der Mulnik f├╝hrt. ÔÇ×Wir haben bei Null angefangen, wir mussten alle selbst handeln.ÔÇť

Allerdings gibt es in der Stadt auch Bef├╝rchtungen, die Grundst├╝cke k├Ânnten von fremden Unternehmen in Beschlag genommen werden, die eine Konkurrenz darstellen.

ÔÇ×Wir sprechen zuerst mit lokalen Unternehmern. Wirgeben ihnen Zeit, eine vorl├Ąufige Erkl├Ąrung abzugeben, ob sie an den Grundst├╝cken interessiert sindÔÇť, entgegnet Michalska.

Das Mulnik-Becken (deutsch Heidefahrt) ist eine Bucht der Insel Usedom, verbunden mit dem Mielinski
Kanal. In der Vergangenheit wurde das Becken vor allem f├╝r milit├Ąrische Zwecke genutzt; f├╝r Munitionslager und die Fliegerabwehr ÔÇ×MiellinÔÇť. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren hier sowjetische
Besatzer stationiert.

Quelle: Ostsee Zeitung
Fot. UM ┼Üwinouj┼Ťcie

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