Neues Forschungszentrum f├╝r Hochseefischerei

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In Polen entsteht ein Nord-Fischerpfad. Er beginnt bei Ermland und Masuren und reicht bis ins Stettiner Haff. Auf seiner Route liegt auch Swinem├╝nde. Im Hochseefischereimuseum entsteht im Zuge dessen ein Pr├Ąsentationsund Forschungszentrum ├╝ber die Geschichte der polnischen Hochseefischerei. Der Nord-Fischerpfad wird das erste touristische Produkt dieser Art in Polen sein. Er soll aufdemGebiet mehrerer Woiwodschaften Objekte und Kulturereignisse des Fischfangs miteinander verbinden.

Um die Koordination des Pfades werden sich Lokale Fischergruppen (LGR) k├╝mmern. Eine Erkl├Ąrung zur Gr├╝ndung des Zentrums haben der Pr├Ąsident von Swinem├╝nde, Janusz Zmurkiewicz, der Vorsitzende der LGR ÔÇ×Zalew SzczecinskiÔÇť am Stettiner Haff, Ryszard Mr├│z, sowie die Museumsdirektorin Barbara Adamczewska k├╝rzlich unterzeichnet.

ÔÇ×Dies wird das Angebot und die p├Ądagogischen Aktivit├Ąten des Museums erweitern. Unsere Einrichtung wird einen modernen Museumsraum dazu gewinnen, indemmoderne Ausstellungstechniken angewendet werden sollenÔÇť, beschreibt Barbara Adamczewska das geplante Vorhaben.

Die nicht mehr existierenden Hochseefischerei-FirmenÔÇ×DalmorÔÇť in Gdingen, ÔÇ×OdraÔÇť in Swinem├╝nde sowie ÔÇ×GryfÔÇť und ÔÇ×TransoceanÔÇť in Stettin haben einst eine wichtige soziale und wirtschaftliche Rolle an der polnischen K├╝ste gespielt. Bei ÔÇ×OdraÔÇť hatmanseit ├╝ber 50 Jahren weltweit ausgiebigen Fischfang betrieben. In seinen besten Jahren besch├Ąftigte das Unternehmen mehr als 4000 Fischer. J├Ąhrlich wurden mehr als 200 000 Tonnen Fisch gefangen. Bei der Verarbeitung und Hilfst├Ątigkeit waren dagegen etwa 2000 Menschen besch├Ąftigt.

ÔÇ×Wir sch├Ątzen, dass diese Unternehmen mit etwa 250 000 Polen zu tun gehabt hattenÔÇť, erg├Ąnzt Andrzej Szczodry von der LGR ÔÇ×Zalew SzczecinskiÔÇť.

Die Entstehung des neuen Pr├Ąsentations- und Forschungszentrum wird in Etappen erfolgen. Die erste ist die Vorbereitungvon Investitions- und Forschungsprojekten auf der Grundlage von EU-Mitteln f├╝r den Zeitraum von 2014 bis 2020.

ÔÇ×Dazu geh├Ârt zum Beispiel eine Studie ├╝ber die Geschichte der polnischen Hochseefischerei. Es geht zudem um die Sammlung von Daten, Exponaten, Publikationen und Erinnerungen sowie dann um die Auswahl, Organisation, wissenschaftliche Analyse und Pr├Ąsentation in unserer EinrichtungÔÇť, sagt Barbara Adamczewska.

In den Jahren von 2016 bis 2020 ist ein weiterer Ausbau der Ausstellung geplant. Dann soll eine Au├čenausstellung entstehen sowie ein Fischerei Freilichtmuseum in Kaseburg oder Przyt├│r. Es werden auch Forschungsarbeiten durchgef├╝hrt.

Quelle: Ostsee Zeitung

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