Klage abgewiesen: Pipeline sollte tiefer liegen

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Der Vorstand der Seehäfen Stettin und Swinemünde beabsichtigt, Widerspruch gegen die Entscheidung des Gerichts in Hamburg einzulegen. Das Gerichthatte eine Klagegegen die Bauweiseder Gaspipeline Nord Stream auf dem Meeresboden abgelehnt. Die polnischen Häfen beantragten, dass die Gasleitung an der Kreuzung mit der Nord-Fahrrinne, die nach Swinemünde führt, tiefer gelegt wird.

„Die Pipeline sollte so positioniert werden, dass sie den Zugang von Schiffen mit einem Tiefgang von mehr als 13,5 Metern nicht blockiert. Nun warten die Kläger auf die Begründung des Gerichts. „Wenn wir diese erhalten haben, legen wir gegen das Urteil Berufung ein“, sagt MonikaWozniak-Lewandowska vom Vorstand der Seehäfen in Stettin und Swinemünde.

Das Urteil kommentierten Politiker aus Westpommern: Ihrer Meinung nachträgt die polnische Regierung die Schuld. Sie sollte mehr Druck auf die Änderung der Pipeline Route ausüben. Nord Stream sei überauswichtig für die Entwicklung des Swinemünder Hafens, wo man große Investitionen wie die Erweiterung der Fährhäfen und des Containerumschlags plane. Derzeit beträgt die Tiefe der Fahrrinne vom Anfang des Wellenbrechers in Swinemünde 13 bis 14,3 Meter. In Zukunftsoll się noch vertieft werden.

Quelle: Ostsee Zeitung
Infografika: www.wikipedia.pl