Insel Usedom: SwinemĂĽndes Yachthafen soll ausgebaut werden

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Swinemünde will im maritimen Tourismus aufrüsten. Die Marina im Yachthafen soll modernisiert werden. Die Pläne sehen eine Erweiterung der Liegekapazität auf 470 Plätze vor. Heute können 220 Yachten und Motorboote an den Stegen anlegen. Insgesamt bietet der Yachthafen Platz für etwa 350 Einheiten. Die Modernisierungspläne gehen davon aus, dass die Zahl der Plätze an den Anlegestellen in wenigen Jahren auf 470 steigen werden.

Auch der Service für Segler soll verbessert werden. Die neuen Plattformen sollen auf massiven Dalben (dicken Pfählen) montiert werden. Dies ermöglicht einen besseren Schutz ganzer Konstruktionen, zum Beispiel bei großen Wasserstandschwankungen. Die Modernisierung ist notwendig, weil die alten Brücken teure Reparaturen erfordern.

„Es wird ähnlich wie in Venedig sein. Die jetzigen Säulen sind am Boden verankert, neue Betonpontons werden auf Pfählen stehen. Sie sind widerstandsfähiger gegen Wasserstandunterschiede, die manchmal 1,5 m betragen“, sagt Anna Kryszan, Leiterin des Sport- und Erholungszentrums Wyspiarz in Swinemünde.

Als allererstes wird der Steg des Bootsmanns gebaut. Es wird sich am Eingang zum Yachthafen befinden. Auf dem 4 m breiten Pier entsteht ein Bootsmannbüro, also ein Büro, in dem Segler die Gebühren zahlen und einen Stellplatz erhalten. Dadurch wird der Gästeservice deutlich verbessert. Der Bau des neuen Stegs wird voraussichtlich nächstes Jahr beginnen. Es hängt alles davon ab, wie schnell die Dokumentationserstellung erfolgt, entsprechende Genehmigungen erteilt und ein Auftragnehmer ausgewählt wird. Später werden sukzessiv alte Stege ersetzt und neue gebaut.

„Die Projektumsetzung erstreckt sich über mehrere Jahre. Es hängt alles von unseren finanziellen Möglichkeiten ab. Dalbenstege sind eine ziemlich kostspielige Investition “, sagt A. Kryszan.

Die Modernisierung der Anlegestellen wird sicherlich den Rang der Marina erhöhen. In der Saison kommen viele Segler nach Swinemünde, die die Lage des Yachthafens schätzen. Von dort aus kann zur Ostsee oder ins Landesinnere gesegelt werden. In dieser Saison legten Einheiten aus 500 verschiedenen Häfen aus 22 Ländern in der Marina von Swinemünde an. Es kam vor, dass am Wochenende über 100 Einheiten in das Nordbecken eingelaufen sind.

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