Insel Usedom: Das sind die beliebtesten Souvenirs, die Deutsche aus SwinemĂĽnde mitbringen

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Die Sommersaison auf den Inseln läuft auf vollen Touren. Dies bestätigen Besitzer der Souvenirläden, die von immer mehr Touristen besucht werden. Wir wollten nachfragen, was Gäste am häufigsten kaufen. Was sind die beliebtesten Souvenirs? Was wird der Hit der diesjährigen Sommersaison sein? Die Antworten auf diese Fragen suchten wir in einem der größten Souvenirläden in Swinemünde an der Słowackiego-Straße 20. Es stellte sich heraus, dass die Geschmäcker der deutschen und der polnischen Kunden unterschiedlich sind.

Deutsche mögen Kunsthandwerk, Polen wählen gerne verschiedene Gadgets mit der Überschrift "Swinemünde" oder dem eigenen Namen. Die Auswahl an Souvenirs in den Geschäften ist wirklich groß.

„Die Trends unserer Kunden ändern sich jedes Jahr. Vor einigen Jahren wurden am liebsten Bernsteinbilder und diverse Muschelfiguren eingekauft. Heute dominieren Magnete, Schlüsselanhänger und Tassen. Wir haben viele personalisierte Souvenirs - Kugelschreiber, Magnete, Armbänder, Schnuller oder Teller. Außerdem Glocken, Schiffe, Steuer, Anker, Fischkutter aus Kupfer, Uhren und Holzspielzeug. Ganz oben auf der Liste stehen immer noch Glücksbäume. Dazu Vollkeramik mit handgemalten Landschaften und allerlei Figuren von Möwen und Robben“, sagt Ladenbesitzer Adrian Trydeński..

In einigen Souvenirläden können Touristen auch Spielzeug für Kinder und Strandausrüstung kaufen - Windschutzschirme, Hüte oder Sonnenbrillen. Adrian Trydeński betont, dass die Deutschen gerne Duftkerzen und handbemalte Becher, Tassen und Zuckerdosen kaufen. Die Ladenbesitzer hoffen, dass die diesjährige Saison für sie erfolgreich wird. Die Pandemie hat viele von ihnen gezwungen, ihre Geschäfte zu schließen oder einzustellen.

„Vor einigen Jahren haben wir mit einem kleinen Stand an der Promenade angefangen. Wir haben es geschafft, zu expandieren und einen Laden zu eröffnen. Es war unser Traum. Unsere Souvenirs gehen in die ganze Welt. Wir hatten Kunden aus Indien, Australien und Venezuela. Leider hat uns die Pandemie ausgebremst. Die Ersparnisse, die wir während der Saison erwirtschaften konnten, konnten wir nicht in die Entwicklung des Unternehmens investieren. Wir mussten überleben, unser Lokal und unsere Mitarbeiter halten können. Ich kann jedoch sagen, dass wir gestärkt sind. Unser Team ist sich näher gekommen und die Kunden kommen immer wieder“, sagt A. Trydeński.

Und was wird der Hit der diesjährigen Sommersaison? Die Verkäufer setzen auf Armbänder aus Muscheln, Puzzles und Spielkarten mit Bildern von Swinemünde.

Quelle: Ostsee Zeitung