ErbstĂĽcke bereichern Fischereimuseum

dary muzeum

Das Hochseefischereimuseum in Swinemünde ist um einige interessante Exponate reicher geworden. Sie wurden dem Museum, das sich auch mit der Geschichte der Stadt befasst, kürzlich von einem 90-jährigen deutschen Staatsbürger überreicht. Unter den Schenkungen befindensich sehr persönliche Familienerbstücke, unter anderem Briefe des Großvaters Karl Ludwig Nikolaus, der in den 30-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts Rektor der Volksschule in Swinemünde war.

Die Dokumente zeigen die Realität der Jahre 1944 bis 1946, betrachtet mit den Augen der deutschen Bewohner. Nach der Übersetzung wird der Inhalt der Briefe auch auf der Website des Museums www.muzeum-swinoujscie.pl auf Polnisch zu lesen sein. Eines der interessantesten Geschenke ist eine am 10. April 1938 in Swinemünde abgestempelte Karte mit einem gedruckten Text, der die grundsätzliche politische Haltung, die Unterstützung desAbsenders für die Hitler-Diktatur ausdrückt. An diesem Tag wurde in Deutschland eine Abstimmungvorgenommen, deren Ergebnis die „Vereinigung“ des Deutschen Reichs mit Österreich besiegeln sollte. Wie die im Museum beschäftigte Malgorzata Plonska-Nagaba informiert, hatte diese Karte wahrscheinlich einen Zusammenhang zu dem Referendum, obwohl ihre Gestaltung von denen abweicht, die damals gewöhnlich verwendet wurden. Trotz der Bedeutung des Geschenks bleiben Zweifel. „Vielleicht war dies aufgrund der Tatsache unklar, dass der Stempel auf der aus Swinemünde verschickten Karte dasDatum 1. April zeigt, also ein paar Tage vor dem Referendum. Der Druck istnicht ganz deutlich zu lesen“, erklärt Malgorzata Plonska-Nagaba. Weitere interessantes Exponate sind eine Grußkarte, herausgegeben anlässlich des Briefmarkentages mit einem gesonderten Stempel aus Swinemünde, sowie auch eine Karte der Inseln Usedom und Wollin aus dem Jahr 1921.
Quelle: Ostsee Zeitung
Fot. MRM w Świnoujściu

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