Das LNG-Terminal wird Polen erlauben, den Einkauf von Erdgas zu diversifizieren

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"Die Diversifizierung der Gasversorgungsquellen" – diese Forderung steht seit kurzem oft in den Medien. In den meisten Fällen steht sie im Zusammenhang mit den Ereignissen hinter. Polens östlichen Grenze und den damit verbundenen Befürchtungen um die Kontinuität der Brennstofflieferungen aus Russland. Was ist Diversifizierung? Diversifikation ist eine Möglichkeit die Energiesicherheit zu erhöhen und die Rohstoffpreise zu senken. LNG ist ein flüssiges Erdgas. Sein Vorteil ist, dass sein Volumen 600 mal kleiner ist, als der Brennstoff in Gasform.

Die dynamische Entwicklung der LNG-Technologie in den letzten Jahren, bewirkte eine Revolution auf dem globalen Gasmarkt. Das unter niedriger Temperatur verflüssigte Gas, lässt sich über lange Strecken kostengünstig mit Schiffen transportieren. Nebenbei wird bei der Verflüssigung das Gas von Zusätzen gereinigt und damit umweltfreundlicher.Das Gas kann man in der ganzen Welt erwerben. Es gibt eine Grundbedingung: man muss eine Vorrichtung zur Aufnahme und Wiederverdampfung haben. Das Wiederverdampfungsprozess bringt Flüssiggas (bis zu Minus 162 Grad Celsius gekühlt) zurück in den Gaszustand. Das Gas wird dann in die Gasfernleitung und zum Endverbraucher gespeist. Polen wird demnächst den Bau des Wiederverdampfungsterminal in Swinemünde beenden. Das ist eine große Investition, technisch kompliziert und extrem wichtig für unsere Wirtschaft. Polen verbraucht jährlich durchschnittlich 15 Mrd. m3 Erdgas (Industrie, Verkehr, Haushalt). Etwa 30 Prozent des dafür erforderlichen Gases wird aus heimischen Lagerstätten gewonnen. Der Rest muss importiert werden. Mehr als 80 Prozent vom importierten Gas kommt aus Russland (andere Quellen sind Deutschland und die Tschechische Republik, aber diese Länder verkaufen in der Regel an Polen das russische Gas weiter). Das Terminal in Swinemünde wird in der Lage sein – nach dem Erreichen der vollen Leistung - 5 Mrd. m3 Erdgas pro Jahr wieder zu verdampfen. Erwähnenswert ist, dass diese Leistung auf 7,5 Mrd. m3 steigerbar ist, wenn eine Investitionsentscheidung für den Bau eines 3.Lagertanks getroffen wird! Ein wichtiges Ziel ist es auch die Anzahl der Lieferanten zu erhöhen, um die Verhandlungsposition Polens zukünftig zu verbessern. Länder, die Gas im Ausland kaufen und , eine große Auswahl von Bezugsquellen haben, zahlen für Kraftstoff weniger, als Länder, die eine solche Wahl nicht oder nur eine sehr begrenzte Auswahl haben. Westeuropäische Länder wollen eine viel größere Diversifizierung der Erdgasquellen umsetzen Möglich wird das durch u.a. die Entwicklung der Wiederverdampfungsterminals. Eine große Chance für eine deutliche Diversifizierung der Gasversorgung in unserer Europaregion und die Gewährleistung einer größeren Energiesicherheit ist durch den Import von LNG vorhanden. Obwohl nur Länder mit Meereszugang über Verdampfungsterminals verfügen können, ist es durch Ausbau der Verbindungen zwischen den nationalen Erdgasnetzen möglich, über den Seeweg transportiertes Gas auch in Länder zu transportieren, die keinen Meereszugang haben. Das bringt große Chancen für die Küstenländern Mittel- und Osteuropas, einschließlich für die Länder, die an der Ostsee liegen. Derzeit arbeiten LNG-Importterminals in Mittel-und Osteuropa , in Schweden, Griechenland, und außerhalb der EU auch in der Türkei. Das einzige Importterminal im Ostseebereich im schwedischen Nynäshamn hat nur regionale Bedeutung aufgrund seiner geringen Wiederverdampfungsmöglichkeiten (nur etwa 0,5 Mrd. m3 pro Jahr). Deshalb hat das am weitesten fortgeschrittene Projekt von LNG in der Ostsee – das LNG-Terminal in Polen – die Chance eine Investition von internationaler Bedeutung zu werden.

Werbetext von Polskie LNG
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