Der seit Jahren bekante, rote, an der Ostsee gelegene Wanderweg „E-9“. In Świnoujście und dessen Umgebung hat er keinen einheitlichen Charakter – teilweise verläuft er durch die Stadt, ein wenig am Meer und am Haff entlang, ein bisschen durch den Wald. Das einzig Gemeinsame ist, dass er sich fast immer auf ruhige, abseits liegenden Wegen befindet.
Die Strecke beginnt am Grenzübergang Świnoujście – Ahlbeck und bald weicht sie von der Hauptstraße, der Wojska Polskiego Straße ab, in Richtung Ostsee. Auf diese Weise meiden wir den lauten, sich bei der Grenze befindenden Basar und finden uns im ruhigen Teil der Stadt wieder. Man kann sich hier fast wie in einem Wald fühlen, weil es auf diesem Abschnitt nur wenige Häuser gibt und die, die sich hier befinden, versinken sowieso im Grünen. Der seit Jahren bekante, rote, an der Ostsee gelegene Wanderweg „E-9“. In Świnoujście und dessen Umgebung hat er keinen einheitlichen Charakter – teilweise verläuft er durch die Stadt, ein wenig am Meer und am Haff entlang, ein bisschen durch den Wald. Das einzig Gemeinsame ist, dass er sich fast immer auf ruhige, abseits liegenden Wegen befindet.
Die Strecke beginnt am Grenzübergang Świnoujście – Ahlbeck und bald weicht sie von der Hauptstraße, der Wojska Polskiego Straße ab, in Richtung Ostsee. Auf diese Weise meiden wir den lauten, sich bei der Grenze befindenden Basar und finden uns im ruhigen Teil der Stadt wieder. Man kann sich hier fast wie in einem Wald fühlen, weil es auf diesem Abschnitt nur wenige Häuser gibt und die, die sich hier befinden, versinken sowieso im Grünen. Die Strecke führt uns entlang des Meeres, zu den Villen des Küstenbezirks und dann weiter auf der Promenade. Wir spazieren entlang einer hellen und fast immer menschenvollen Promenade mit einer Aussicht auf die repräsentativsten Villen von Świnoujście. Hinter der Konzertmuschel endet auch die dichte Bebauung, wir ziehen an neu entstehenden Hotelgebäuden vorbei. Noch eine Weile und die Strecke führt wieder auf einem Asphaltweg durch den Wald. Das ist der verwilderte nördliche Teil des alten Kurparks.
Der mit hohen Buchen, Ahornbäumen, Erlen und Eschen bestückte Park macht einen geheimnisvollen Eindruck, zumal man in der Gegend jeden Augenblick verlassene Bunker und Betonbauten mit komischen Formen und einer schwer zu erratenden Funktion sieht. Die Mehrzahl von ihnen entstammen dem Zweiten Weltkrieg und sind Objekte der Luftabwehr. Bald gelangen wir auf unserem Weg zu einem Parkplatz und weiter zum Strand und zur Westmole mit dem Wahrzeichen von Świnoujście. Nachdem wir den Strand verlassen haben, folgen wir dem Waldweg entlang des Sandufers der Świna. Bald gelangen wir zu den ersten, mit Sand bedeckten, Ziegelbunkern des westlichen Befestigungskomplexes. Der weitere Teil der Strecke führt über die mit Pflastersteinen bedeckten Jachtowa Straße, nicht weit entfernt vom Nordbassin. Das Bassin diente als ein Trockendock (Entwässert durch spezielle Sperrdämme und ein Pumpensystem). Gegenwärtig wird es zu einem Jachthafen umgebaut. Wir können hier den Komplex der aus dem XIX Jh. stammenden Gebäude und Hallen der alten Helling mit dem charakteristischen Wasserturm besichtigen. Ein Stück weiter gelangen wir zum Übergangsort auf die Insel Wollin – zum Terminal der „Bielik”-Fähren. Wenn es die Zeit erlaubt, sollten Sie sich noch vor der Abfahrt das Museum der Fischerei anzuschauen. Es befindet sich ein paar hundert Meter weiter, am Plac Rybaka (Fischerplatz). Auf der anderen Seite der Świna, führt die Strecke am Bahnhof vorbei und biegt nach Osten ab, auf der, teilweise mit Pflastersteinen bedeckten, Barlickiego Straße. Die Kastanienallee erinnert uns daran, dass es ehemals die Hauptstraße nach Szczecin war. Entlang von Wohnblöcken, kleiner Häusern und endlich durch einen Stadtwald, über Gleise und kleine Waldabschnitte gelangen wir zu einer breiten Straße – der jetzigen Hauptstraße.
Die nächsten 2 km sind ein Spaziergang entlang der Ludzi Morza Straße, die uns in Richtung der Insel Karsibór bringt. Zuerst hat die Umgebung einen industriellen Charakter – von weitem sind zwei Gebiete zu sehen, die zu dem Reparaturdock gehören und Hafenbauten die in den 50er Jahren, während des Baus des großen Hochseefang- und Fischereidienstleistungsunternehmens „ODRA” entstanden. Hinter den Industriegebieten führt die Strecke näher ans Wasser – vom Weg aus sieht man die Schilfgebiete am Ufer der Świna sowie den Fischerei- und Jachthafen die sich von Zeit zu Zeit zeigen. Unterwegs, dort wo die Strecke über die Gleise der Schmalspurbahn führt, fahren wir an der ehemaligen Küste vorbei, wo sich die deutschen Verladedepots für die Munition befanden.
Die Strecke entfernt sich in Ognica von der Świna und führt in den Wald. Wir haben zwei Kilometer vor uns, die durch einen nicht so alten, aber dennoch wunderbar mit Moos bewachsenen Kieferwald gehen. Die Harmonie der Natur stören nur einige Betonschutzräume für Wachposten. Sie erinnern daran, dass, wie wohl jeder Wald in der Nähe von Świnoujście, auch dieser in sich düstere Betongeheimnisse birgt. Im Falle dieses Waldes sind die zwei größten Geheimnisse eine Gruppe von Munitionsdepots und die Trümmer der größten Küstenbatterie auf dem Gebiet von Świnoujście – der legendären Batterie „Göben”. Beide ehemaligen Objekte der Wehrmacht befinden sich recht weit nördlich der Strecke (Mehr Informationen über „Göben” sind bei der Beschreibung des „Lehrpfades entlang der Befestigungsanlagen“ zu finden).
Nach der Überquerung der stark befahrenen Straße zu den „Karsibór” Fähren, gelangen wir nach Przytór. Nachdem wir Przytór und Łunowo verlassen haben, kommen wir in einen dichten Wald, mit einigen sumpfigen Gebieten. Nach ca. 2 km erreichen wir das große Segelzentrum - „Łunowo”. Hinter dem Hafen kehrt die Strecke vom Haff zur Ostsee zurück. Wir wandern immer weiter auf dem Waldweg, unterwegs überqueren wir die stark befahrene Straße Świnoujście-Międzyzdroje und den Damm der hiesigen Eisenbahnlinie (Hierbei sollten Sie sehr vorsichtig sein!). Endlich gelangen wir zu den Küstendünen, entlang derer und die Strecke weiter bis nach Międzyzdroje führt.
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Text: Marcin Zamorski
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