Die Radstrecke „Um die Insel Karsibór”, 28 km

Die Kaseburger Kirche

Die Insel Karsibór ist ein idealer Platz für jene, die sich vom Getümmel der Stadt erholen wollen und die den Kontakt mit der Natur suchen. Die Strecke führt durch die ausgedehnte Landschaft von Karsibór, den Schilfgebieten und den Wäldern am Piastowski-Kanal. Der Anfang der Strecke befindet sich in der Nähe der östlichen Anlegestelle der Karsibór-Fähren. Von hier gelangen wir auf die Insel Karsibór auf eine etwas untypische Weise – über die sehr lange aber sehr schmale Piastowski-Brücke. Gleich hinter der Brücke, auf der westlichen Seite des Weges, ist ein großes aber leeres Hafenbecken – das ehemalige U-BOOTBASSIN – zu sehen. Die Strecke führt zunächst etwas in die Siedlung hinein und dann bis zum Rastplatz auf einer Waldlichtung umringt von Kieferbäumen und vielen alten Eichen. Wir biegen in den Wald ab und gelangen zu einem befestigten Weg. Entlang des Piastowski-Kanals geht es nun entlang dieser schöne Eichenallee ungefähr 4km bis fast ans südliche Ende der Insel. Nachdem wir am Seeamt vorbei gefahren sind, wo die Beamten stationiert sind, die für den technischen Stand des Piastowski-Kanals verantwortlich sind, gelangen wir nach etwa 2,5 km zum Ostwellenbrecher (Mole) der in das Oderhaff hinein ragt. Nach der Rückkehr vom Wellenbrecher, erwartet uns eine Fahrt durch die wundervollen Wiesen- und Weidenlandschaften des südlichen Zipfels der Insel, auf denen man große Herden von weidenden Pferden bewundern kann. Wir fahren erst an den einsamen Gehegen des „Zacisze” – Weihers vorbei und später entlang des Karsibór – Waldes. Das ist ein sehr altes Waldgebiet mit gewaltigen Eichen und Buchen, auf denen wir nicht selten Adler sehen können, die nach Beute Ausschau halten. Schließlich fahren wir auf einem Plattenweg durch Zajęcze Łęgi – dem Schilfgebiet, welches sich bis an den Horizont ausbreiten. Nach ein paar hundert Metern erreichen wir ein gewaltiges offenes Gebiet, zwischen wallendem Schilf, umgeben von einer großen Menge Vögeln. Nach den Schilffeldern, fahren wir in eine Siedlung. Der Weg führt hier weiter auf der Hauptstraße, der 1 Maja Straße, um einen Moment später vor einer unscheinbaren, aber historisch sehr wertvollen Kirche zu stehen, die durch einem Spalier alter Bäumen umringt ist. Noch ein paar Kurven und am Wasser zeigt sich ein Gehege mit einer alten Fischerhütte mit einem Strohdach aus dem XVIII Jh. Hier zweigt ein Feldweg in Richtung Norden ab, der über eine Brücke in das bekannte Vogelgebiet „Karsiborska Kępa” führt. Ein paar hundert Meter entfernt von der Abfahrt aus der Kępa, zweigt von der Hauptstraße in die südwestliche Richtung die Ogrodowa Straße ab. Hier biegt zwischen den Gebäuden die Kwiatowa Straße ab und durch das Feld gelangen wir zu einem historischen Friedhof. Nachdem wir den Friedhof hinter uns gelassen haben, tauchen wir in den Wald ein und gelangen zum Denkmal der RAF-Flieger, das auf einem Hügel im dichten Erlenwald steht. Der letzte Teil der Strecke führt uns durch den Karsiborski Eichen-Kieferwald. Entlang eines Landwirtschaftlichen Anwesen kommen wir zu der Hauptstraße und ans Ufern der Stara Świna. Nach ungefähr zwei Kilometernauf der 1 Maja Straße erreichen wir wieder die Piastowski-Brücke und wir verlassen, wenn die Ampel nicht gerade Rot zeigt, die Insel.
Copyright© Urząd Miasta Świnoujścia
Text: Marcin Zamorski

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