Der internationale Radwanderweg entlang der Ostsee „R-10”, 25km

Windmühle

Der Abschnitt des Internationalen Radwanderweges entlang der Ostsee, der Świnoujście mit den Küstenkurorten der Insel Wollin verbindet und weiter entlang des Ufers der Ostsee verläuft. Er hält sich möglichst nahe des Ufers der Ostsee, gleichzeitig weicht er den gefährlichen und viel befahrenen Straßen aus. Die Abschnitte westlich der Stadt, setzen, wegen ihrer teilweise sandigen Oberfläche, eine gewisse körperliche Kondition voraus.
Die Strecke beginnt am Grenzübergang Świnoujście – Ahlbeck. Der erste Abschnitt des Radweges führt entlang der Wojska Polskiego Straße. Unterwegs kommen wir am hellen Villenanwesen „Posejdon” vorbei, einem ehemaligen Bezirk, der bis 1992 durch die Russen besetzt war. Wir biegen dann in die Moniuszko Straße ab und gelangen zur architektonischen Perle von Świnoujście – dem Küstenbezirk. Hier wäre es eine gute Idee, von der Strecke abzuweichen und ein wenig länger zu verweilen. Immer in der Nähe des Ostseeufers führt uns der Weg auf der Uzdrowiskowa Straße. Wir fahren an den letzten Bauwerken vorbei und gleich hinter ihnen befinden wir uns in einem Wald. Dieser „Wald” ist ein verwilderter Teil des Kurparks aus dem XIX Jh. in dessen Begleitung wir die nächsten zwei Kilometer fahren. Die Strecke beginnt am Grenzübergang Świnoujście – Ahlbeck. Der erste Abschnitt des Radweges führt entlang der Wojska Polskiego Straße. Unterwegs kommen wir am hellen Villenanwesen „Posejdon” vorbei, einem ehemaligen Bezirk, der bis 1992 durch die Russen besetzt war. Wir biegen dann in die Moniuszko Straße ab und gelangen zur architektonischen Perle von Świnoujście – dem Küstenbezirk. Hier wäre es eine gute Idee, von der Strecke abzuweichen und ein wenig länger zu verweilen. Da wo der Asphaltweg zu Ende geht, führt uns der Radweg weiter nach rechts. Fährt man jedoch weiter gerade aus, gelangt man über einem Parkplatz an das Ufer der Świna, von wo aus man die Westmole mit dem Mahrzeichen von Świnoujście sehen kann. Der Westkomplex und das Engelsfort verbindet eine charakteristische, gewundene, mit Pflastersteinen bedeckte Landstraße – die so genante strategische Straße. Hinter den Bäumen zeigen sich das gegenüberliegende Ufer der Świna und die Industrielandschaft der Hafenküste: Kohleberge, Erz, Container und sehr hohe Hafenkräne. Auf dem Pflaster der Jachtowastraße nähern wir uns nun dem Stadtzentrum. Wir fahren am so genanten Nordhafenbecken vorbei, das gegenwärtig die Rolle einer Jachtreede übernommen hat. Auf der rechten Seite sieht man einen dichten und hohen Waldbestand – das ist das südwestliche Ende des Kurparks.
Das Świna-Ufer erreichen wir neben einer, aus dem XIX Jh. Stammenden Stadthelling mit einem charakteristischen Wasserturm – einem oft vorkommenden Motiv auf vielen Ansichtskarten von Świnoujście aus der Wende des XIX und XX Jh. Die Satdthelling ist jetzt der Stammsitz des Hafenamts Świnoujście. Nur noch wenige Meter und wir sind am Fährhafen angelangt, wo am Terminal „Bielik” die Fähren zur Insel Wollin abfahren. Bevor wir übersetzen sollten wir jedoch das Museum der Fischerei zu besuchen, welches sich nur ein paar hundert Meter weiter, am Plac Rybaka (dem Fischerplatz) Befindet. Nach der Überfahrt der Świna, gleich hinter dem Bahnhof, biegt die Strecke in die teilweise mit Pflastersteinen bedeckte Barlickiego Straße ab. Das ist die ehemalige Hauptstraße nach Szczecin, die, wie die Mehrheit der Vorkriegsstraßen, ein Kastanienspalier aufweist. Nachdem wir an der Wohnsiedlung Warszów vorbeigefahren sind, überqueren wir einen Bahnübergang um zur Ku Morzu Straße zu gelangen. Eine gerade und breite Straße durchschneidet das ebene Gebiet am Ende des Waldes. Am Ende des Gebietes, teilt sich die Strecke „R-10”. Ein 5 Kilometer langer Abzweig führt zu den so genanten „magischen Ort”, also zum Westteil der Insel, mit dem Leuchtturm, und der 1 km langen Ostmole und dem Ostfort (Gerhard). Der Hauptweg der Strecke biegt dagegen in den Wald ab, in Richtung Międzyzdroje. Wir fahren auf einen gut befestigtem Waldweg, zuerst am Rande des sumpfigen Erlenwaldes, dann durch hügelartiges Kieferholz. Nach ungefähr 1,5km gelangen wir zu einem Dünenhügel, auf welchem sich der monumentalste ehemalige Bunker der Wehrmacht befindet – die berühmte „Glocke”. Weiter führt die Strecke Richtung Międzyzdroje – die ganze Zeit über kleine Hügel, durch einen lichten Kiefernwald.
Copyright© Urząd Miasta Świnoujścia
Text: Marcin Zamorski

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