Die Kajakstrecke "44 Inseln", 30 km

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Der Ausflug fängt im Erholungs- und Anglerzentrum „Marina” in Karsibór an. Von hier fahren wir auf den ruhigen Gewässern der Mulnik-Bucht, dann der Młyńska Toń, also der ehemaligen Mündung der Świna, deren westliche Mündung versumpft ist und während des Baus des Piastowski-Kanals verschüttet wurde. Einen Moment später geht es auf der rechten Seite, am Ufer der Kępa Karsiborska, vorbei. Jenseits des Hochwasserdeiches, der die Insel umringt, sieht man den Beobachtungsturm für Ornithologen.
Bei dem Umschiffen der Karsiborska Kępa kommen wir auch an weiteren, mit Schilf bewachsenen Inseln vorbei. Von der Nähe kann man sich überzeugen, dass es nicht nur sumpfige Gebiete mit Wasserpflanzen gibt, sondern auch Inseln mit festem Untergrund der ein paar Zentimeter über die Wasseroberfläche reicht. Am nördlichem Ende, sehen wir die mit Dämmen umgebenen Schilfgebiete der Zajęcze Łęgi. Vom breiten Stromlauf der Stara Świna fahren wir in die etwas schmalere Enge, zwischen den Inseln Karsibór und Wielki Krzek. Bald gelangen wir an die Grenze der offenen Gewässer des Haffs. So wie das Wasser in den Engpässen zwischen den Inseln fast immer ruhig ist, ist das Oderhaff launenhaft. Die Segelbedingungen können sich hier von Minute zu Minute ändern und die hohen und kurzen Welle können für die Boote sehr gefährlich werden. Darum ist es am besten, den Kajakausflug immer mit jemand Erfahrenen zu machen. Die Strecke führt uns entlang der Insel Wielki Krzek – von Süden nach Norden. Von hier haben wir einen wunderschönen Ausblick auf die hoch über das Wasser ragendenden Hügel von Lubin. Auf der Höhe der Insel Mały Krzek sehen wir ein ungewöhnliches Navigationszeichen – Pfeiler mit einer Metalltonne auf ihrer Spitze, aufgestellt am Ende der Wiszowa Kępa. Etwas östlich abbiegend, überqueren wir die Enge zwischen dem See Wicko Wielkie und dem offenen Gewässern des Haffs und wir nähern uns dem Steilufer bei Lubin. Nach ca. 1.000 Metern gelangen wir zur Küste und zu den Resten der alten Zementfabrik. Hier befindet sich auf dem Campingplatz eine Informationstafel mit einer Landkarte der Strecke.
Der nächste Abschnitt der Strecke führt uns von Lubin nordwestlich zum Hafen in Łunowo, das ist die längste Strecke durch die offenen Gewässer des Wicko-Sees. An windigen Tagen ist es am sichersten an dessen noröstlichem Ufer zu fahren. Nach ca. 4 km gelangen wir zu einem schmalen Kanal, der zum Segelzentrum „Łunowo” führt.
Weiter geht die Strecke entlang des südlichen Ufers der Przytór-Halbinsel. Erst am Rande der offenen Gewässer des Wicko-Sees und dann über einem ruhigen Wielka Struga – Kanal. Hier gleiten wir an den privaten Fischerküsten von Przytór vorbei auf der anderen Seite der Inseln Koński Smug, Wydrza und Żabia Kępa. Bis in die 90er Jahre dienten sie als Weidenplätze. Die Wydrza Kępa war sogar mit einer Holzbrücke mit Przytor verbunden, deren Überreste wir hier sehen. Die Strecke führt zurück von den stillen, schmalen Engen zu den breiteren Gewässern der Stara Świna. In der Ferne sieht man die Dämme, hinter denen sich die städtische Mülldeponie befindet, auf die einmal der Müll mit Barkschiffen hinübergeschafft wurde. Nach ca. 3 km entlang des Ufers, durchkreuzen wir den Stromlauf der Stara Świna in südliche Richtung, um zwischen den kleinen Inseln zur „Marina” von Karsibór zu gelange, wo unsere Tour endet.
Copyright© Urząd Miasta Świnoujścia
Text: Marcin Zamorski

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